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Wirf deine Gedanken
wie Herbstblätter in
einen blauen Fluß,
schau zu,
wie sie heinein
fallen und davontrei-
ben - und dann
vergiss sie.
(Zen-Weisheit)
Und wenn ich wüsste,
dass morgen die Welt untergeht;
ich würde heute noch
ein Apfelbäumchen pflanzen.
(Martin Luther)
Ausgewählter Beitrag
Vorsicht, viel zu lesen!
Aber höchstinteressant, auch wenn es mal nichts mit stricken zu tun hat. Gefunden habe ich den Text bei Sabrina.
Und ich sage es gleich am Anfang, ich kann nicht sagen, wie ich reagiert hätte.
Was würden Sie tun?....
Sie treffen die Wahl. Suchen Sie nicht nach der Pointe - es gibt keine.
Lesen Sie trotzdem weiter.
Meine Frage lautet: Hätten Sie sich genauso entschieden?
Bei
einem Wohltätigkeitsessen zu Gunsten von Schülern mit
Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so
schnell keiner der Anwesenden vergessen wird.
Nachdem er die
Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er
folgende Frage:"Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen
kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein
Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der
Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die
natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?"
Das Publikum war Angesichts dieser Frage vollkommen stumm.
Der
Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie>
Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann
entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat
umzusetzen, und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind
behandeln.
"Dann erzählte er die folgende Geschichte:Shay und
ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem einige Jungen,
die Shay kannte, Baseball spielten. Shay fragte: "Glaubst du, sie
lassen mich mit spielen?" Ich wusste, dass die meisten der Jungen
jemanden wie Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als
Vater war mir auch Folgendes klar: Wenn mein Sohn mitspielen durfte,
dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich
so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von
anderen akzeptiert zu werden.Ich ging also zu einem der Jungen auf dem
Spielfeld und fragte, ohne allzu viel zu erwarten, ob Shay mitspielen
könne. Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: "Wir haben
schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten
Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden
versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu
lassen." Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog
sich>mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an. Ich schaute
mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu. Die Jungen sahen, wie
ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen durfte.. Am Ende des achten
Innings hatte Shays Team ein paar Runden gewonnen, lag aber immer noch
um drei im Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den
Handschuh an und spielte im rechten Feld mit. Auch wenn keine Schläge
in seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei
sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der
Tribüne aus zuwinkte. Am Ende des neunten Innings holte Shays
Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der
nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an
die Reihe.Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und
damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen?
Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder wusste, dass ein
Treffer so gut wie unmöglich war, denn Shay wusste nicht einmal, wie er
den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball
schlagen sollte.Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte
der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht
gerade auf den Sieg aus zu sein schien, und warf den Ball so
vorsichtig, dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.Beim ersten Pitch
schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der
Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den Ball
vorsichtig in Shays Richtung. Als der Pitch hereinkam, hechtete Shay
zum Ball und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das
Spiel wäre nun gleich zu Ende.Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und
hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können. Shay wäre
dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen. Aber stattdessen
warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Basemans und außer
Reich- weite der anderen Spieler. Von der Tribüne und von beiden Teams
schallte es:"Shay lauf los! Lauf los!"Noch nie im Leben war Shay so
weit gelaufen, aber er schaffte er bis First Base. Mit weit
aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die Grundlinie
entlang. Allen schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!"Shay holte tief Atem
und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen.
Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte
Feldspieler den Ball . er war der kleinste Junge im Team, der jetzt
seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden. Er hätte den
Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte> verstanden,
was der Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch
und weit über den Kopf des dritten Basemans. Also rannte Shay wie im
Delirium zur dritten Basis, während die Läufer vor ihm die Stationen
bis nach Hause umrundeten. Alle schrien nun:"Shay, Shay, Shay, lauf
weiter, lauf weiter"Shay erreichte die dritte Basis, weil der
gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die
richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen hatte:"Lauf zur
dritten!" "Shay, lauf zur dritten!"Als Shay die dritte Basis geschafft
hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen
und riefen:"Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!"Shay lief nach
Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der
den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen
hatte."An diesem Tag", so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers
Gesicht liefen, "brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück
wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt."Shay erlebte keinen
weiteren Sommer mehr. Er starb im folgenden Winter und hatte nie
vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht
zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen
umarmte, als er nach Hause kam!"
NUN NOCH EINE KLEINE FUßNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:
Wir
schicken alle Tausende von Witzen per E-Mail durch die Gegend, ohne
darüber nachzudenken, aber wenn es darum geht, Nachrichten in Bezug auf
Lebensentwürfe zu verschicken, dann zögern die meisten. Das Derbe,
Vulgäre und manchmal auch Obszöne passiert den Cyberspace problemlos,
aber die öffentliche Diskussion über anständige Dinge wird in unseren
Schulen und an unseren Arbeitsplätzen nur allzu oft unterdrückt. Wenn
du diese Nachricht vielleicht weiterleiten möchtest, dann kann es gut
sein, dass du dein Adress- buch durchgehen und die Adressen von
denjenigen herausfilterst, die möglicherweise nicht die " richtigen"
Adressaten für diese Art von Nachricht sind. Die Person, von der du
diese Nachricht erhalten hast, ist der Meinung, dass wir alle dazu
beitragen können, die Welt zu verändern.Wir alle haben tagtäglich
Tausende von Möglichkeiten, die "natürliche Ordnung der Dinge" zu
verwirklichen.
Viele scheinbar triviale zwischenmenschliche Kontakte stellen uns vor die Wahl:
Geben
wir ein bisschen Liebe und Menschlichkeit weiter oder verpassen wir
diese Chance und machen die Welt dadurch ein bisschen kälter?
Ein
weiser Mann sagte einmal,jede Gesellschaft sei danach zu beurteilen,
wie sie ihre am wenigsten gesegneten Mitglieder behandele.
Du hast nun zwei Möglichkeiten:
1. Schließe diese Seite
2. Sende diese Email weiter
Möge dein Tag ein Shay-Tag sein.
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Kommentare zu diesem Beitrag




liebe sylvia,
vielen dank für diesen wunderbaren text, mir stehen jetzt noch die tränen in den augen. ich werde ihn auf jeden fall an einige freunde weiterleiten, wäre es auch ok, wenn ich ihn in meinem blog veröffentliche, auch mit der aufforderung ihn mitzunehmen und weiterzuverbreiten? wir vergessen doch allzuoft in unserem täglichen leben,worauf es wirklich ankommt. und diese geschichte fordert weiss gott zum innehalten und nachdenken auf..
ganz liebe grüsse, hab ein wunderbares wochenende
marion
vom 17.01.2009, 11.51