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Is... hicks ... mir ... üwwel

Oh weia, man sollte Geburtstage nicht unbedingt auf einem Weinfest ausklingen lassen. Und schon gar nicht, wenn der Bauch keine feste Grundlage hat. Hoffentlich ist die Karussellfahrt bald vorbei. Drehwurm lässt grüßen!

Es ist halt schwer, von einem Weinfest weg zu bleiben, wenn es 10 Meter vor der Haustüre stattfindet. Bei uns in Wasserlos gibt es immerhin 4 Winzer und ich finde, für diesen kleinen Ort ist das eine ganze Menge. Einer der Winzer hat sein Fest immer in unserer Straße. Bisher waren wir nicht viel dort, da es auch immer Schrammelmusik von etwas älteren Tattergreisen gab. Nee, ehrlich, es passte einfach nicht mehr in unsere Zeit und die Herren sahen aus, als ob sie jeden Moment vom Stuhl fallen und das Zeitliche segnen.
Das hat der Winzer dieses Jahr aber viel besser gemacht. Denn allein schon die Musik hat viel gewonnen. Flotte Musik, von Oldies bis Aktuellem, auf die man tanzen und schunkeln kann. Und getanzt wurde viel, sogar mein Lieber und ich haben uns mal wieder getraut. *grins* Meine Schuhwahl war optimal dafür: Birkis und Selbstgestrickte!!! *lach*

Das Besondere am Wein dieses Winzers ist, dass seine Reben den Namen einer Wasserloser Sagengestalt bekommen haben. Ich zitiere mal die Sage:

Die Sage vom Luhmännchen

Einem Wasserloser Mann war - so die Sage - der über sein Grundstück im Luh führende Bachlauf ein Dorn im Auge. Er leitete den  Bach kurzerhand auf die Wiese des Nachbarn. Im anschließenden Prozess schwor er einen Meineid, starb bald darauf und muss nun ob des Meineides zur Strafe ewig - insbesondere zur Adventszeit - sein geisterhaftes Unwesen im Luh treiben.
Man darf daher als ziemlich sicher annehmen, dass die Sage vom Luhmännchen, auch heute noch im Volksmund lebendig, auf die Prozesse der Hörsteiner und Wasserloser vor 300 Jahren zurückzuführen ist. In einer Zeit, als sagenhafte Gestalten und Geister noch die Erzählungen zwischen den einzelnen Generationen bestimmt haben, mag man die wahren Ereignisse entsprechend abgewandelt haben.

Das Wasserloser Luhmännchen ist in der jüngsten  Zeit (seit 1977) wieder ins Gerede gekommen, allerdings in positivem Sinne. Der Winzer H. E*****t, auch Gastwirt und Metzgermeister, hat seine neue Rebenanlage auf den Namen der Sagenfigur getauft. Die Weinlage "Luhmännchen" ist unter der Gemarkung Wasserlos offiziell im Weinbau Kataster bei der Regierung von Unterfranken eingetragen worden. 

So steht es auf dem Flaschenrückschild geschrieben.



Nickname 17.08.2008, 12.39

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von Waltraud

Hallo Sylvia, aber hallo. Ich hoffe doch, du nimmst dich beim nächsten Mal besser zusammen!!! GlG Waltraud ;) :)

vom 19.08.2008, 15.11
4. von Sabrina

Und genau deswegen drinke ich kein WEIN, weil ich nämlich dazu neige, dann die Kloschüssel zu umarmen.

Mein Päckchen ist mitlerweile auch angekommen. Hatte nur noch keine Zeit gehabt dir bescheid zu sagen.

Lg Sabrina

vom 18.08.2008, 14.34
3. von Jutta

Hallo Sylvia
vielen Dank für den netten Eintrag, ich hoffe es geht Dir wieder gut. Ja, Wein habe ich immer so gerne getrunken. Der kann so lecker sein.
Habe die Teddys eingestellt, damit es was zu gucken gibt. Mache gerade ein Schäfchen
Grüße Dich ganz herzlich Jutta

vom 18.08.2008, 09.23
2. von Biggy

Hallo Sylvia, das steht mir noch bevor! Unser Ort ist auch ein Winzerort (38 Winzer) an der Zahl und am letzten Augustwochenende findet es statt, Das Winzerfest! Werd mich halt zurückhalten (zumindestens den Kopf das ich nichts verschütte :D ) damits mir nicht so geht wie dir *grins*
Ganz liebe Grüße und sei tapfer, geht ja wieder vorbei.Biggy

vom 17.08.2008, 15.28
1. von Franzizicki

Für solche Hälle hat die Haufrau doch ein Katerfrühstück parat. Oder?

Frohes Kurieren... :D :D

Liebgrüss Franzizicki



vom 17.08.2008, 13.49
 Gestrickte Sockenpaare
in 2008:


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Wirf deine Gedanken
wie Herbstblätter in
einen blauen Fluß,
schau zu,
wie sie heinein
fallen und davontrei-
ben - und dann
vergiss sie.
(Zen-Weisheit)







Und wenn ich wüsste,
dass morgen die Welt untergeht;
ich würde heute noch
ein Apfelbäumchen pflanzen.
(Martin Luther)




 

 
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